Neue Akropolis; Jorge Livraga: Der Alchemist, Ankor
der Jünger, Theben, Gedabken; Delia Steinberg-Guzman: Die Spiele der
Göttin Maya, Der Held im Alltag; Fernand Schwarz: Sokrates; Freiheit
des Geistes
Ankor
der Jünger Der
Weg eines Königssohnes in die Sonnemysterien
einer versunkenen Welt Jorge A. Livraga Rizzi
Roman, Eigenverlag Neue Akropolis, Taschenbuch, € 12,80
Die Ahnung, dass wir weit älter
sind, als uns die darin nicht allzu zuverlässige zeitgenössische
Wissenschaft darlegt, bezeichnet man in einem gewissen Aspekt
als Mythologie.
Alle alten Völker, darunter auch die amerikanischen,
berichten uns über Sintfluten und versunkene Kontinente.
Platon hinterliess uns darüber einen sehr genauen Bericht.
Wir stellen die Person des ANKOR - den Prinzen, Philosophen
und Menschen - in den zeitlichen Rahmen der letzten Überreste
des Kontinentes Atlantis. Die Handlung spielt etwa vor 11.500
Jahren. Doch gleichzeitig wird sie im Herzen jedes Lesers
vor sich gehen, denn jene ewigen Fragen, die Ankor sich
stellt: "Woher kommen wir, und wohin gehen wir?",
begleiten und beschäftigen uns alle. Also tragen auch
wir einen Ankor in uns. Diese Erzählung wird nicht
wenigen unter uns dazu verhelfen, ihn zu finden.
Die Wellen des Atlantischen Ozeans haben uns noch keine
überzeugenden Beweise der Existenz dieses versunkenen
Kontinentes an Land gespült. Es mag jedoch auch sein,
dass in einigen Winkeln unserer Museen längst solche
Beweise schlafen, wir sie aber nur nicht auf die rechte
Weise zu deuten wissen.
Also lassen wir jetzt unsere Gedanken in jene fernen Tage
zurückgleiten und träumen wir davon, dass wir
uns in Poseidonis befinden, jenem letzten Bollwerk eines
stolzen Kontinentes, der eines Tages wie ein Schiff in irgendeinem
Krieg der Vergangenheit mitsamt seiner Mannschaft in den
Wellen des Meeres versank.